Goldenes Olympia für den SC DHfK

Doppelter Erfolg für unsere Ruderer in Rio. Philip und Annekathrin kommen mit Gold zurück. Was haben viele vor dem Rennen gezweifelt und mit Entscheidungen der Trainer gehadert. "Das kann nichts werden". "Schaut euch den Vorlauf vom Männer-Vierer doch an". Dann fahren die Männer um Philip ein solch tolles Rennen. Vom Start weg vorn, halten sie den Vorsprung bis ins Ziel. Ich gebe zu, ich habe auch während des Rennens immer das Schlimmste befürchtet: "jetzt brechen sie ein" oder "jetzt kommen die anderen und unser Vierer hat nichts mehr zuzusetzen". Nichts von alledem. Ein phantastischer Start-Ziel-Sieg.

Die Frauen haben es da etwas spannender machen wollen. Sie ließen ersteinmal die Polinnen ein gutes Stück wegfahren. Für mich war das Rennen damit bei 1000Meter praktisch schon entschieden. Den Konter konterten die Polinnen und hielten den Abstand konstant. Nur mit dem Endspurt unserer Damen hatte ich nicht gerechnet, Anscheinend auch nicht die Polinnen. Auf den letzten Metern schossen die Ruderinnen um Annekathrin am führenden Boot noch vorbei. Auf den Live-Bildern sah es so aus, als würden die Polinnen geradezu zusammenbrechen. Damit war das bessere Ende beim deutschen Boot.

Beiden Booten (um die Leipziger Ruderer) einen herzlichen Glückwunsch und die besten Grüße aus Leipzig.

Bleibt die Frage, WER IST DER ERFOLGREICHSTE VEREIN??? DER SC DHfK LEIPZIG!!!!!

 

Dietmar.

Olympia-Nebengeschichten

Einen schönen Artikel findet ihr unter http://www.zeit.de/2016/33/eric-johannesen-olympia-rio-rudern

Viel Spaß damit.

Dietmar

EURO-Masters-Regatta  München, 29.-31. Juli 2016

Wie im „normalen“ Regattabetrieb gibt es auch für die Masters Europa- und Weltmeisterschaften, freilich mit den Unterschieden, dass jeder melden kann, dass die Rennen angesichts der Masse an Meldungen keine Ausscheidungsrennen sind und dass die EM, also die EURO-Masters, nicht jedes Jahr stattfinden.

Dieses Jahr also waren wieder EURO-Masters. Da Bernd seine Erkältung noch nicht überwunden hatte, entschlossen wir uns angesichts der Hochkarätigkeit der Veranstaltung schweren Herzens auf den Verzicht der Mixed-Rennen. Blieb also mein Frauen-Zweier mit Petra Schadock aus Mühlheim, zu dem wir uns im Mai spontan entschlossen hatten. Mehr als ein gemeinsames Training in der Woche war allerdings nicht drin und so war die spannende Frage, ob wir es schaffen würden, in dieser kurzen Zeit zusammen zu kommen und mitzuhalten.

Das Finalrennen war personell gut besetzt. Am meisten Respekt flößte mir beim warmfahren das Boot aus Lettland ein.

Abschied

Unsere Sportfreundin Charlotte Hartmann ist nach Vollendung ihres 95. Lebensjahres am 24.Juli 2016 gestorben. Heute, am 2.8.2016, verabschieden wir uns von unserem Ehrenmitglied Charlotte. Selbst bis ins hohe Alter von 90 Jahren war es ihr ein Bedürfnis, sich im Stadtbootshaus mit der Seniorinnen-Gruppe "Montagsruderer" zur wöchentlichen sportliche Betätigung in der Gemeinschaft, sei es im Mannschaftsboot oder zum Ruderergometer-Training zur Erhaltung ihrer Leistungskraft zu treffen. Mit Charlott, so nannten wir sie, verliess das letzte sportlich aktive Mitglied der "Alt-Wikinger" aus der Gründerzeit 1991 den "RG Wiking im SC DHfK Leipztig e.V." - Christa Rieger