Rheinmarathon 2017

 

Der Rheinmarathoni mag es:

  • schon nach 10 Minuten Rudern und bei 10 Grad Lufttemperatur vollständig nass zu sein und es für die nächsten 2 1/2 Stunden, dank beständiger Wasserzufuhr, auch zu bleiben

  • über Wellen zu hüpfen, bei denen der Bugmann nicht ans Wasser kommt, während ab Platz 3 überreichlich davon vorhanden ist

  • dass dank der nicht abreißenden Berufsschifffahrt immer gut für Nachschub an neuen Brechern gesorgt wird

  • Rudern wirklich als Ganzkörpersportart zu erleben, weil man nicht nur an den Griffen ziehen darf, sondern die Ruderblätter beim Vorrollen auch kräftig gegen den Sturm nach vorn drücken kann

  • zu denken, dass der Steuermann doch endlich mal auf die andere Rheinseite wechseln sollte, denn dort ist das Wasser auf jeden Fall viel glatter, der Wind bläst andersrum und die Strömung ist wesentlich schneller, um dann drüben festzustellen: ja genau, hier ist alles viel ….schlimmer!!!

  • dass er 42,8 Ruderkilometer lang Zeit hat, seinen Körper (inclusive aller Mangel- und Alterungserscheinungen) ausführlich kennenzulernen

  • festzustellen, dass er die Relativitätstheorie doch verstehen kann: die Entfernungen werden größer und die Zeit dehnt sich… (oder so ähnlich)

  • nach spätestens 2 Stunden Vollwaschgang zu schwören: sollte er überleben, dass es diesmal wirklich (!) und unwiderruflich (!) das letzte Mal ist…

  • … um dann, 4 Stunden und 4 Altbier später, Pläne für das nächste Jahr zu schmieden….

Genauso mochten das:

Toni Rawitzer, Mario Markowski (beide DHfK), Michael Knespel (Wurzen), Wolfgang Herzer (erfahrener Rheinruderer, jetzt in Linz und ganz kurzfristig für unseren verletzten Andre Höfer eingesprungen) und nicht zuletzt unser Steuermann Holger Geister (Düsseldorf).

Und sie mochten es 2 Stunden 25 Minuten und 9 Sekunden lang, was in der so nie zusammen trainierten Besetzung zu Platz 5 von 9 in Ihrer Altersklasse Masters D (Siegerboot mit Thomas Lange und Co. besetzt) und zu Rang 51 von 169 in der Gesamtwertung, reichte.

 

Mario